Die Naturkosmetik von „Spalvoti Kvapai“ wird in Litauen hergestellt. Am Produktionsprozess ist das ganze Team beteiligt: Es entwickelt die Produkte ständig weiter und sucht nach neuen Ideen, um alle zu begeistern, die hochwertige, handgemachte Kosmetik schätzen. Eines unserer neuesten Produkte sind gereifte Seifen – darüber hat uns unsere Kollegin Marija erzählt: Geschichte, Düfte, Kombinationen – all das erfährst du in diesem Interview.

– Wie sieht die Geschichte der Seife aus? Seit wann wird sie hergestellt?

– Die Geschichte der Seife reicht bis in die Zeit Babylons zurück, vielleicht sogar noch weiter. Seife wurde aus einer Mischung aus Holzasche und Wasser hergestellt, die anschließend gekocht wurde und in der man Fette auflöste. Damals war sie echter Luxus.

Die Litauer nannten die Seife vor etwa tausend Jahren „muilas“ und stellten sie aus tierischen Fetten her. Bis heute gibt es in Litauen Höfe, auf denen Seife auf traditionelle Weise aus tierischem Fett und Asche gemacht wird.

– Was unterscheidet gereifte Seife von gewöhnlicher Seife?

– Seife ist nicht gleich Seife: Was wir in den Supermarktregalen sehen, hat mit Seife oft nur den Namen gemeinsam. Wenn du dir die Zutatenliste ansiehst, ähnelt Seife aus Massenproduktion eher einem Waschmittel als echter Seife. Sie enthält zahlreiche Zusatzstoffe, aber kaum hautpflegende Öle oder Extrakte. In der Massenproduktion zählen vor allem die Herstellungskosten – da wird natürlich nicht in teurere Zutaten investiert. Unsere gereiften und ungereiften Seifen enthalten dagegen viele Öle und Extrakte, die deine Haut pflegen.

– Wie werden gereifte Seifen hergestellt? Welche Zutaten stecken darin?

– Der Prozess selbst ist faszinierend, fast wie Magie! Wenn man reine Öle mit Natronlauge vermischt, entstehen auf unvorhersehbare, künstlerische Weise die Farben und Muster der Seife.

Heute haben wir eine riesige Auswahl an Rohstoffen und können Öle gezielt für bestimmte Hauttypen auswählen. Wir verwenden ausschließlich pflanzliche Fette.

Die wichtigsten Öle, die wir verwenden:

  • Sheabutter – nährt, spendet Feuchtigkeit und beruhigt die Haut,
  • Kokosöl – verbessert die Reinigungswirkung und sorgt für Schaum,
  • Süßmandelöl – enthält viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren,
  • Olivenöl – eine Quelle der Vitamine E, D und A,
  • Rizinusöl – spendet Feuchtigkeit und sorgt für einen stabilen, cremigen Schaum ganz ohne zusätzliche Schaumbildner.

Für die Farbe der Seife verwenden wir mineralische Pigmente, Tonerden, verschiedene Pflanzenabkochungen und Extrakte.

Für den Duft meist ätherische Öle. Auf Wunsch können wir aber auch synthetische Duftstoffe verwenden oder die Seife ganz ohne Duft herstellen.

Die Vielfalt an Zusätzen ist grenzenlos: Wir haben Seifen mit Seide, mit Bernsteinsäure oder mit Spirulina. Wir bemühen uns ständig, möglichst vielfältige und ungewöhnliche Kombinationen anzubieten.

– Wem würdest du gereifte Seifen empfehlen?

– Gereifte Seifen eignen sich für alle. Lieben werden sie alle, die Wert auf Natürlichkeit und Nachhaltigkeit legen. Mit so einer Seife kannst du dich sogar draußen in der Natur waschen.

Die Ringelblumenseife empfehlen wir für empfindliche Haut – sie ist besonders mild. Zu unseren Bestsellern gehört die Seife mit Seide. Sie ist ideal fürs Gesicht, denn Seide und weiße Tonerde helfen, die Haut vor dem Austrocknen zu bewahren.